Bergen (Norwegen) mal anders – Tierfotografie im Akvariet

Bergen bietet mehr als nur „Hanseviertel“

Bergen (Norwegen) mal anders – im Oktober 2025 war ich das 5. Mal in Bergen. Natürlich kenne ich das Hanseviertel, den Fischmarkt usw. Durch den Tipp eines Bloggerkollegen, dessen Artikel Ihr im Anschluss lesen könnt, kam ich auf das Akvariet. 

Tierfotografie gehört zu meiner absoluten Leidenschaft und an Hand einiger Tierfotos, die entstanden sind, stelle ich Euch das Aquarium im heutigen Blogbeitrag näher vor.

Bergen (Norwegen) mal anders – Pinguine

Foto: Der Außenbereich gleich am Eingang

Das Akvariet in Bergen liegt auf Nordnes und von Bergens Zentrum ist es nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Über 400 verschiedene Tierarten leben hier und einige stelle ich Euch vor. Mit 380 NOK ist der Eintritt nicht günstig, aber ein Besuch lohnt. Gerade deshalb, weil es an diesem Tag – wie so oft in Bergen – wieder mal regnerisches Wetter war. In Bergen regnet es statistisch an 248 Tagen im Jahr. Ich habe den Ort bei meinen 5 Besuchen nur 2 Mal im Sonnenschein erlebt. Mein Ticket habe ich ganz normal am Eingang des Aquariums gekauft, es ist aber auch möglich vorab online zu buchen.

Die niedlichen Pinguine haben gleich am Eingang ihren Außenbereich und als Besucher kommt man sehr dicht an sie heran und kann zuschauen wie sie schwimmen, sich streiten und watscheln. Sie sind alle mit einem Armreif versehen, der auf ihre Namen hinweist, die man auf einer Tafel entdecken kann.

Bergen (Norwegen) mal anders – Qualle

Foto: Qualle im Aquarium

Im Innenbereich befinden sich über 200 Tierarten in 60 Aquarien. Sowohl nordische Arten als auch exotischere Fische, Schalentiere und Weichtiere gilt es zu entdecken. Mich hat diese Qualle fasziniert, die in ein besonderes Licht getaucht war.

Bergen (Norwegen) mal anders – Seestern

Foto: Seestern

Ein Gemeiner Seestern klebte förmlich an der Scheibe und bot so ein schönes Fotomotiv. Für den Hunger zwischendurch gibt es auch ein kleines Bistro, was ich aber aus Zeitgründen nicht besucht habe.

Bergen (Norwegen) mal anders – Lachse

Foto: Lachsalarm

Gleich Schwärme von Lachsen zogen dicht an der Scheibe vorbei. Zum Thema Geschichte der Meerestier gab es überall Erklärungstafeln, aber dafür reichte natürlich meine Zeit auch nicht. Die Alligatoren im Untergeschoss ließ ich beispielsweise auch komplett aus, weil ich unbedingt an der Seelöwenfütterung um 13 Uhr teilnehmen wollte.

Bergen (Norwegen) mal anders – Seelöwe

Foto: Bei der Seehund-Show dabei

Der Seelöwe war süß und die Fütterung als Show fand ich einfach zu touristisch. Es wurden u.a. Bälle auf der Nase transportiert, was ich wirklich nicht brauchte. Die Tierpflegerin arbeitete aber sehr lieb mit dem Tier und es war nicht ganz einfach, ihn ohne Zaun zu fotografieren. Seelöwe Nummer 2 hatte wohl Pause und verweilte im abgezäunten Nachbarbereich. Ich unternahm noch einen kurzen Weg zu den Ottern, doch wie zu Beginn meines Besuchs, waren sie nicht zu sehen.

Mein Fazit

Foto: Eingangsbereich

Das Akvariet bekommt meine absolute Empfehlung, wenn man in Bergen einen Tag einfach mal anders verbringen möchte. Der Spaziergang durch den Stadtteil Nordnes ist ebenfalls schön mit seinen Holzhäusern und der Architektur, die dort im 16. Jahrhundert begann.

Richtig überascht war ich im Park, der unmittelbar an das Aquarium angrenzt. Dort fand ich einen zehn Meter hoher Totempfahl. Bergen erhielt ihn als Geschenk der Stadt Seattle anlässlich des 900-jährigen Jubiläums von Bergen im Jahr 1970.

Foto: Der Stadtteil Nordnes
Foto: Überraschung im Nordnesparken – ein Totempfahl

 

Noch mehr Infos über das Akvariet in Bergen (Norwegen) gibt es hier

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