MS Finnmarken – Reisebericht: Auf den Spuren des Nordlichts Teil 2

Rørvik – Svolvaer (Lofoten) – Tromsø

MS Finnmarken – Reisebericht: Ich war das dritte Mal an Bord der Hurtigruten und das zweite Mal auf der Winterroute mit der MS Finnmarken. Auch dieses Mal konnte ich neue Orte entdecken. Die Reise lebte natürlich auch wieder von vielen Begegnungen. 

Entstanden ist ein Reisebericht in vier Teilen, wo ich Euch heute zu Teil 2 einlade.

MS Finnmarken – Reisebericht: Rørvik

Foto: Das alte Fischerdorf
Foto: Im „Markt“ fand ich Idas Steinkunst
Foto: Die Crew lädt Lebensmittel nach

Am nächsten Morgen legten wir schon früh in dem kleinen Fischerdorf Rørvik an. Es war mal wieder regnerisches Wetter angesagt, aber kein Dauerregen wie bei meinem letzten Besuch. So schlenderte ich nach einem frühen Frühstück durch den kleinen Ort. Man liegt unmittelbar vor einem Shopping-Center, was mich aber nicht interessierte. Die Crew kaufte Lebensmittel nach in Form von Brot, was es einige Tage danach gab. Schließlich entdeckte ich den kleinen Markt mit Kunsthandwerk, der auch im Tagesprogramm beschrieben war. Dort fand ich als Souvenir einen hübschen Stein bei „Ida Steinreich“.

Nach einem Mittagessen im Restaurant Aaran arbeitete ich ein wenig an meinen Recherchearbeiten auf Deck 8 in der Lounge. Dort lief nebenbei ein Bierverkostungsseminar. Später passierten wir den Berg Troghattan und die Bergruppe der 7 Schwestern. Alles war jedoch nur im Nebel zu sehen. Nach einem sehr guten 3-Gang-Abendessen im Restaurant Flora am Abend überquerten wir den Polarkreis um 21 Uhr 45 bei Dauerregen.

Foto: Mein Arbeitsplatz auf der Finnmarken
Foto: Passage Troghatten im Regen
Foto: Abendessen an Tisch 67
Foto: Passage Polarkreis bei Regen

MS Finnmarken – Reisebericht: Svolvaer

Foto: Anfahrt der Lofoten bei Sonnenschein
Foto: Die Fiskerkona an der Hafeneinfahrt

Die Lofoten mit dem Hafen Svolvaer begrüßten uns am nächsten Tag beim Anlauf um 07 Uhr 30 mit Sonnenschein und extremen Winden. Nach dem Frühstück gesellte sich noch Gewitter dazu und so entschied ich gar nicht von Bord zu gehen. Ich drehte ein paar Videos für meinen neuen Roman und nutzte so das leere Schiff. Am frühen Nachmittag ging die Reise dann auch schon weiter.

Landschaftlich erwartete uns eine traumhafte Passage in Richtung Stokmarknes, die ich aus der Lounge auf Deck 8 genoss. Tatsächlich bogen wir dann doch noch in den Trollfjord ein, was ich wirklich aufgrund der Winde nicht erwartet hatte. Erneut faszinierte mich dieser kleine, 2 Kilometer lange Fjord, der ein Seitenarm des Raftsunds ist mit seinen Felsen, die Augen zu haben scheinen. Dieses Mal trafen wir einen Segler und auch Kanuten.  Am Nachmittag stand die Polarkreistaufe auf dem Programm und ich durfte „Njörd“ – eigentlich Cal vom Lektorenteam – mit verkleiden. Das hat mir sehr viel Freude bereitet. Am Abendhalt in Stokmarknes unternahm ich nur einen kurzen Spaziergang, da ich das Hurtigruten-Museum letztes Jahr schon besucht hatte. Der traumhafte Sonnenuntergang tat am Abend gut und ließ auf besseres Wetter – und vielleicht kommende Polarlichter – in den nächsten Tagen hoffen.

Foto: Passage nach Stokmarknes
Foto: Im Trollfjord mit einem Segler
Foto: Polarkreistaufe mit Njord
Foto: Gedenken an Richard With in Stokmarknes
Foto: Sonnenuntergang in Stokmarknes

MS Finnmarken – Reisebericht: Tromsø

Foto: Liegeplatz gegenüber der Eismeerkathedrale
Foto: Die kleinste Bar in Tromsø
Foto: Besuch der Bibliothek
Foto: Spontanes Treffen mit dem Vikingman

Am nächsten Tag erreichten wir den Hafen von Tromsø am frühen Vormittag. Bedeckter Himmel und 12 Grad standen an. Am Vor- und Nachmittag schlenderte ich ein wenig durch die Stadt. Unser Liegeplatz befand sich direkt in der City. Endlich schaffte ich den Besuch in der wunderschönen Bibliothek, die in einem so ansprechenden Gebäude platziert wurde. Auch die kleinste Bar Norwegens, die Rakettenbar, war interessant. Anstellen wollte ich mich aber aufgrund der langen Schlange nicht. Eher durch Zufall begegnete ich dem Vikingman Tromsø in der Fußgängerzone. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass er ein wirklich großer Norwegen-Influencer ist.

Zur Ausfahrt wurde das Sami-Abendessen im Restaurant Flora serviert. Ich genoss Rentierbraten in einer sehr guten Qualität und eine Ausfahrt mit Blick auf die Heckwelle. Und dann ging es los mit den Polarlichtern. Ab 20 Uhr 35 kamen sie hervor. Ich sah sie schon an Deck, bevor die Brücke es ausrief. Die Nordlichter blieben an diesem Abend für 1,5 Stunden. Es war einfach wieder nur zauberhaft. Man konnte sie durchaus auch ohne den Blick durch das Smartphone am Himmel sehen.

Foto: Sami-Essen am Abend im Restaurant, Rentierbraten
Foto: Die Polarlichter erscheinen …
Foto: Mehr Magie und Hurtigruten geht nicht

 

Das war der 2. Teil meines Reiseberichts „Auf den Spuren des Nordlichts“. Der nächste Reiseabschnitt folgt am 15.11.26. Dann geht es nach Honningsvåg, Alta, Narvik und zu einem Seetag. Und auch die Polarlichter begleiteten mich weiter. 

Zum Insta-Profil vom Vikingman geht es hier.

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