TaunusSoul – feierte 10. Geburtstag
Das Festival der großen Gefühle in Kelkheim-Hornau
TaunusSoul – am 30. August 2026 fand das Festival TaunusSoul zum 10. Mal statt. Dort begegnen sich jährlich Kunst, Handwerk und Kultur. Das Wetter war sommerlich warm und der Besucheransturm so groß wie nie.
Im heutigen Blogbeitrag stelle ich Euch das Event und einige Menschen dahinter vor. TaunusSoul ist nicht einfach nur ein Fest, es ist ein Gefühl.
TaunusSoul – die Organisatorinnen

Anja Gilles hat die 10. TaunusSoul wieder gemeinsam mit Catherine Hueber-Weil auf die Beine gestellt. Anja, die selbst Glaskunstkünstlerin ist, hatte vor über zehn Jahren den Traum von einem Handwerkermarkt im Kopf. Gemeinsam mit Catherine, die seit Jahren in der Kelkheimer Kulturszene unterwegs ist, fand sie die perfekte Partnerin für dieses Format. Seitdem gehen die 2 gemeinsame Wege, wie hier auf dem Foto auf dem Weg zur diesjährigen Eröffnung des Formates.
Natürlich war auch die örtliche Stadt bei der Eröffnung dabei in Form von Bürgermeister Albrecht Kündiger und Kulturdezernent Dirk Hofmann (Erster Stadtrat). Beide fanden großes Lob für diesen 10. Geburtstag bei ihren Ansprachen. Anja und Catherine moderierten aber nicht nur zur Eröffnung mit viel Spaß, sondern sagten auch selbst die vielen Künstlerauftritte an diesem Tag an.

TaunusSoul – mehr als ein Kunsthandwerkermarkt


Über 50 Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker waren in diesem Jahr vor Ort. Im Außenbereich, in der kleinen Kapelle und im Franziskushaus. Einige kommen seit Jahren, Andere sind neu. Anja achtet bei der Auswahl auf einen guten Mix der Themen. Gaye mit ihren regionalen Peshtatüchern war schon viele Male dabei und findet immer wieder neue Kunden, die sich für ihre Produkte begeistern. Yvonne von Stone Tales war das erste Mal vor Ort. Eine Kundin hatte ihr auf einem anderen Markt den Tipp gegeben, doch an diesem Festival teilzunehmen.
Mit Yvonne habe ich mich gleich vernetzt, denn Stone passt gut zu Stein. Ich liebe ihre Arbeiten. Tatsächlich haben wir dann auch noch eine Schnittmenge im Punkt des Schreibens gefunden. Die Weichen für gemeinsame Aktionen wurden in der Vernetzung gleich nach dem Veranstaltungstag gestellt. Ich bin gespannt, wohin die Reise uns führen wird. Netzwerken gehört bei der TaunusSoul unbedingt dazu, wenn man offen ist. Das Kelkheimer Kunstkaufhaus bot neben seinen Produkten auch wieder eine Mitmachstation. Auf diese aktiven Stationen legen Anja und Catherine großen Wert, denn es belebt das Event zusätzlich.

TaunusSoul die Musik

„Evas Apfel“ war auch wieder mit an Bord. Die Band aus Frankfurt kann einfach alles: Walking Acts, Partyband, Jazz. Und das bei stets gute Laune und dem passenden Sound. Herausragend bei der Band sind ihre wechselnden Kostüme, die sich anscheinend nie zu wiederholen scheinen. Sehr lustig fand ich den Akt in Grün, leider habe ich es mit Sänger Gabriel nicht mehr für ein Selfie geschafft.
Der Chor „Just vor Fun“ aus Liederbach trat wieder in der Kirche auf. Die moderne Sängergemeinschaft bot Gospel, Filmmusik und Musicallieder. Wie immer bei bester Stimmung und einer vollen Kirche. Neu waren Tridiculous aus Berlin. Artistik, Beatbox, Comedy und Livemusik mit zauberhaftem Gesang, das ist ihre Leidenschaft. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert über die drei Performer.

TaunusSoul – Literatur ist auch ein Teil des Events

In der kleinen Kapelle war ich mit einem Gemeinschaftstisch vom Verein Bundesverband junger Autorinnen und Autoren e.V. gleich mit sechs Kolleginnen dabei. Von Kinder- und Jugendbüchern bis hin zu Krimis und Thriller hatten wir alles im Gepäck. So waren auch den ganzen Tag viele Besucher bei uns. Die Organisatorinnen hatten sich gewünscht, dass wir auch eine Mitmachstation anbieten. Bei uns konnten die Besucher kreativ eine Geschichte aus 5 vorgegebenen Wörtern verfassen. 18 Geschichten kamen zusammen. Die Siegerin erhielt einen Gutschein über 25 EURO für Violas Bücherwurm.
Am Mittag bekamen wir Besuch von der Poetry Slamerin „Verena Hülsbömer“, die unter anderem eine launige, gut recherchierte Rede auf die Stadt Kelkheim und das Format TaunusSoul hielt. Das es ihre erste „Soul“ war, fiel dabei gar nicht auf. Verena ist keine laute Slamerin. Gerade ihre leisen Worte wirkten nach, auch bei uns am Stand.

TaunusSoul – die Liebe zum Detail


Das Gefühl und der Herzschlag dieses Events wird auch durch ganz viele liebevolle Details bei den Besuchern und Ausstellern erzeugt. Neben einer guten Bewerbung und einer sehr professionellen Kommunikation mit den Ausstellern im Vorfeld, erwarten die Besucher vor Ort verschiedene Sachen. Als Vorbote des Herbstes, was die Soul für mich ist, wird immer mit zahlreichen Kürbissen dekoriert. Sie können auch erworben werden. Dieses Jahr gab es für die Kinder auch wieder das Schnitzen mit den Kürbissen.
Im Innenhof, der im Zeichen der Gastronomie steht, waren viele Stehtische mit Sonnenblumen dekoriert. Jean, der Mann von Catherine, hatte lieterweise Chili gekocht: Mit und ohne carne. Die Getränkeinsel hatte einen TaunusSoul-Spritz im Angebot. Das Getränk gab es mit und ohne Alkohol. Viele Dinge gab es noch zu entdecken, die ich hier gar nicht alle erwähnen kann. Aber, aufgrund des großen Andrangs an unserem Stand hatte ich selbst wenig Zeit, um alles zu sehen.


Danke

Ich danke Anja und Catherine – auch im Namen aller Autoren – für die perfekte Organisation im Vorfeld und der Betreuung vor Ort: Ein Willkommensgruß am Aufbaumorgen am Stand, eine kleine Snackbox und Besuche am Stand, um abzufragen, ob alles in Ordnung ist – das ist das Gefühl, was dieses Festival auszeichnet. Ebenso zu sehen auf dem Titelfoto des Blogs: Anja & Catherine im Doppelpack sind einfach ein Dreamteam.
Eingefangen hat diesen Moment – bevor das Fest begann – der Veranstaltungsfotograf Michael Dauber. Alle Bilder in diesem Blogbeitrag stammen von ihm. Mein Dank geht an Michael und das Orgateam, dass ich sie für diesen Blogbeitrag benutzen darf. Der Veranstaltungsfotograf ist ein wichtiger Teil des Events, da er dokumentiert. Selten ist er daher zu sehen und das wollte ich mit diesem Selfie unten ändern. Kennengelernt haben Michael und ich uns übrigens vor zwei Jahren auf der TaunusSoul, wo das Netzwerken „nebenbei“ ganz groß geschrieben wird.

Zur Webseite der TaunusSoul mit vielen weiteren Bildern und Berichten geht es hier. Ich freue mich schon heute auf die TaunusSoul 2027 an der ich auf jeden Fall mit meinen Autoren wieder teilnehmen möchte.