Ungarn

Kleines Kalosca und Paprika statt Puszta

Szervusz auch heute, liebe Leser!

Auch heute bin ich im schönen Ungarn. Früh am Morgen mache ich im Hafen von Kalosca fest. Ich bin nicht alleine. Dnipr von Niko-Tours ist da. Leider verstehe ich nicht wirklich ihre Sprache und so grüßen wir uns zwar, liegen aber ansonsten schweigend hintereinander. In diesem „Hafen“, wenn man ihn so nennen mag, gibt es neben einem Souvenirgeschäft einen Eisladen, der aber heute geschlossen hat, und ein Restaurant. Am Morgen regnet es, doch als es gegen frühen Mittag aufhört, gehen Brina und Dirk an Land.

Zunächst „überfallen“ sie den Souvenirladen und kaufen Paprikapulver in vielen Variationen. Der Verkäufer ist nett und spricht perfekt Deutsch. Dann gehen sie ein wenig durch den Ort.

Es gibt kaum etwas zu sehen außer Mitreisenden, die man an jeder Ecke trifft. Dirk
will schon umkehren und zurück zu mir laufen, als Brina das Restaurant entdeckt.
Es sieht aus, wie man sich das bei einem ungarischen Restaurant vorstellt: Es
ist mit viel Holz ausgestattet, Blumen und getrocknete Paprika hängen an der
Wand. Dazu große, lange Tische. Schließlich treten sie ein und beschließen nach
einer Weile eine Gulaschsuppe zu probieren. Brina wäre ja zu gern in die Puszta
gefahren, doch dieser Ausflug startete heute Morgen um 8:30 Uhr, nicht wirklich
ihre Zeit.

Schließlich wird die Suppe mit Brot in großen Alu-Schüsseln serviert. Sie ist sehr schmackhaft und enthält Wurzeln, Kartoffeln und Fleisch, das sehr zart ist, und die zwei sind begeistert. Auf einmal findet Dirk in der Suppe eine kleine rote Paprika. Sie
ist gerade mal so groß wie eine Cocktailtomate. Er beißt hinein …! Die Paprika
hat eine Schärfe, die kaum vorstellbar ist, Dirk treten Tränen in die Augen.
Der Mann im Souvenirladen hatte ihnen ja schon die Schärfegrade erklärt:
Scharf, schärfer und brutal scharf! Diese ist brutal scharf. Schließlich beißt
auch Brina mutig in die Paprika. Einmal im Leben muss man das probiert haben,
erklärt sie mir später. Auch sie überrascht die Schärfe, die noch anhalten wird
bis zum nächsten Tag und eine taube Zunge zur Folge hat. Nach dem Essen
probieren sie noch den örtlichen Marillen-Schnaps und kehren glücklich zurück
zu mir.

Ich bin sehr froh, dass sie nun endlich Gulasch gegessen haben!

Ahoi! Es grüßt die kleine Maxima

Die Bilder:

Halt im Grünen

Der Souvenirshop

Die schärfste Gulaschsuppe der Welt

 

Bezauberndes Budapest und Giros statt Gulasch

Szervusz liebe Leser!

Pünktlich gegen 8:30 Uhr am Morgen habe ich an meinem Liegeplatz „Belgrad Rakpart“ in Budapest / Ungarn festgemacht. Es ist ein schöner Morgen, wenn auch leicht diesig. Ich liege parallel zur Fußgängerzone an der „Freiheitsbrücke“. Hinter mir liegen die Arosa-Mädels Stella und Riva und wir plaudern ein wenig.

Brina und Dirk sind früh aufgestanden und beginnen schon um 10 Uhr ihre individuelle Stadtbesichtigung. Sie haben viele gute Restauranttipps im Gepäck, doch „der Grieche“ gegenüber der Anlegestelle sieht reizvoll aus.

Aber erst mal machen sie einen Gewaltmarsch durch die Stadt. Erstes Ziel ist Budapests schönste Brücke, die Kettenbrücke (erbaut 1849). Dann gehts es auf direktem Wege in die
Fußgängerzone. Im „Hard Rock Café Budapest“ wird ein kurzer Einkaufsstopp
gemacht. In Ungarn zahlt man mit Forint, das Umrechnen ist schon eine schwierige Angelegenheit.

Dann geht es entlang der „Andrassy-Straße“ mit ihren vielen Designer-Geschäften, bis sie schließlich ihr eigentliches Ziel erreichen: Das berühmte „Café New York“. Das haut die beiden wirklich um. Schaut euch nur das nachfolgende Foto an. Wirklich das schönste
Café der Welt.

Nachdem sie dort ein Bier genossen haben, inzwischen ist es recht warm geworden, fahren sie mit dem Taxi zurück zum Hafen.

Ich sehe von meinem Liegeplatz aus, dass sie beim Griechen einkehren und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Brina ist voller Begeisterung. Ihr gefällt Budapest und das Restaurant. Dabei wollten sie doch ein ungarisches Gulasch essen! Da kann man nur mit dem Bug schütteln. Nach dem Essen gibt es noch Ouzo und dann besuchen sie als letztes
Ziel die Markthalle. Riesengroß ist die und überall finden sie tolle Stände.

Schließlich sehe ich sie gegen 16 Uhr sichtlich erschöpft auf mich zu laufen. Ich bin gespannt, ob sie es morgen noch schaffen werden, an Land ein Gulasch zu essen, denn da wartet Kalocsa auf uns.

Inzwischen liegt neben mir meine Schwester, die TUI Melodia. Ich muss sie ein wenig trösten. Sie darf auf dieser Reise nicht ins Schwarze Meer fahren, sondern muss zurück nach Passau. Da habe ich es richtig gut, auch wenn es später am Abend in Budapest heftig zu regnen beginnt.

Als ich gegen 23.30 Uhr aus Budapest auslaufe, schlafen Brina und Dirk schon fest.

Ahoi! Es grüßt die kleine Maxima

Die Bilder:

1 Forint = 0,00351766158 Euro – alles klar?:-)

Blick von Pest nach Buda

Das Cafe New York (1 Bier = 10 EURO)

Der Grieche “gegenüber”

Stand in der Markthalle

 

 

 


 

13 Gedanken zu „Ungarn&8220;

  1. Also ich kenn diese Brina ja nicht, aber nur ein Bier im schönsten Cafe der Welt ?
    Ach und ungarisch Gulasch ist auch im November sehr schmackhaft.
    Gruß
    Chefchen

  2. Bei dem Gewaltmarsch durch die Stadt hätte ich Dirk ja gerne gesehen ;-). Da haben die beiden sich das leckere Essen beim Griechen ja wirklich verdient!!!
    Ich wünsche den beiden noch traumhafte Tage auf dem Schiff und freue mich auf die nächsten Berichte.

    GLG, Andrea

    1. Danke Andrea&Markus … hihi! Weitere Berichte kommen, allerdings macht es uns gerade die W-Lan-Verbindung nicht leicht, lg aus Belgrad

  3. Hallo Ihr 2 :-),
    klasse, wie „niedlich“ die kleine Maxima berichtet. Macht wirklich Spass zu lesen und sozusagen hautnah dabei zu sein. Ich melde mich nun erst einmal ab und gehe morgen auf „meine Kleine“ die Epic. Bin im Packstress *Haarerauf* Temperaturen zwischen 20 und 31 Grad auf der Tour. Muss ja für alles vorbereitet sein….;-)
    Ich wünsche Euch noch viele interessante Tage und weiterhin viel Spaß. LG Katharina

  4. Ouzo in Budapest….da war doch bestimmt auch der kleine Sid mit beim Griechen, oder? Wünsche Euch noch eine traumhafte Reise bei hoffentlich besserem Wetter als hier.
    Rock the River !

    1. @Pickus: Danke, Wetter ist ein Traum, heute in Oltentia fast 30 Grad. Sid war nicht mit beim Griechen, aber er hat die Bar gerockt:-), lies mal im neuen „Maxima-Artiekl“, lg von uns!

    1. @Stefan: Danke, Budapest ist bezaubernd schön. Bilder folgen, habe gerade Ladeschwierigkeiten damit. Vg von der Donau kurz vorm Schwarzen Meer.

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