TUI Maxima

Nachts, wenn alles schläft …!

Hallo liebe Leser,

sicher interessiert es euch langsam mal, was Brina und Dirk denn abends immer auf mir
erleben. Wenn wir die Städte verlassen haben, gibt es meistens gegen 19 Uhr Abendessen. In meinem Restaurant ist freie Platzwahl, aber nachdem einige ältere Herrschaften am ersten Tag ihren Platz eingenommen hatten, geben sie diesen nun nicht mehr her. Natürlich sitzen sie auch zum Frühstück und zum Mittagessen auf diesen Plätzen. Begeht man die „Sünde“ und setzt sich auf einen dieser Plätze, kann es schon mal zu unschönen Kommentaren kommen.

Brina und Dirk ist das egal. Sie sitzen nun meistens an Tisch 19 und haben einen sehr lieben Tischkellner. Nichts ist ihm zu viel und er ist jeden Tag prächtig gelaunt. Oft
sitzt auch der nette Schiffsarzt mit seiner Frau bei ihnen am Tisch. Beim
Abendessen können meine Passagiere immer aus zwei Vorspeisen wählen. Jeden Tag
gibt es danach dann eine andere Suppe. Als Hauptgang stehen jeweils vier
Gerichte zur Wahl. Eines ist immer vegetarisch. Zum Abschluss stehen dann noch
zwei Nachspeisen zur Wahl und nach dem Essen gibt es Kaffee oder Espresso.
Morgens und mittags ist Buffet und gegen 22.30 Uhr gibt es immer noch einen
kleinen „Mitternachtssnack“.Verhungern muss also auf mir keiner!

Das Abendessen ist stets um 21 Uhr beendet und dann strömen viele Gäste noch in meine Lounge.
Vom Tanzabend bis zum Quiz wird alles geboten. Brina und Dirk sind aber auch
schon oft abends auf das Oberdeck gegangen und haben dort noch ein Glas Wein
genossen. Ansonsten sitzen sie meistens am Tresen und plaudern mit den Gästen
und natürlich auch mit der Bar-Crew. Die Jungs und Mädels von der Bar sind
einmalig nett und so ist immer für beste Stimmung gesorgt. Selbst am Tresen
haben sich „feste“ Plätze eingebürgert. Da ich ja gegenüber den anderen Gästen
diskret sein will, kann ich hier leider nicht weiter aus dem Nähkästchen
plaudern, was sonst noch so in der Lounge passiert … Aber wer Brina kennt,
kann sich nach der Reise schon auf interessante Anekdoten freuen. Ich bin mir
sicher, dass sie schon viel„Material“ für Band 2 ihrer „Seegänge“ gesammelt
hat.

Ahoi! Es grüßt
die kleine Maxima

Wir ziehen los, in ganz großen Schritten …

Hallo liebe Leser,
es ist an der Zeit, mich mit neuen Berichten von Brina und Dirk zu melden.
Gern hätte ich das schon früher getan, doch das W-Lan macht an Flusstagen und
in dem Land Rumänien, wo wir uns gerade befinden, ein wenig schlapp.

Damit sind wir schon beim Thema. Der siebte Tag meiner Reise war ein Flusstag und
bereits morgens um 8 Uhr versammelten sich alle Passagiere an Deck. Die atemberaubende Passage durch die Katarakten sowie die Fahrt durch „das
Eiserne Tor“ standen auf dem Programm. Brina, noch im Torrausch von dem Eintracht- Frankfurt-Spiel am Vorabend, musste lernen, dass das Eiserne Tor gar kein Tor ist, sondern ein Gebirgszug. Ich habe mich köstlich amüsiert, wie sie immer auf das Tor
gewartet hat.

An der schönsten Stelle drehte mein Kapitän mich dann gegen den Flusslauf und ließ mit gehisster rumänischer Fahne das Schiffshorn erklingen. Schön. Der Kapitän ist Rumäne und außerdem ein großer Spaßvogel.

Gestern Morgen erreichte ich gegen 10 Uhr das Schwarze Meer. Bei tollstem Sonnenschein fuhr ich ein. Der Kapitän begrüßte das Schwarze Meer und verneigte sich ehrfurchtsvoll. Dann erklang der Donauwalzer und ich wurde ca. zwanzigmal im Kreis gedreht. Die Gäste hatten großen Spaß – auch an der anschließenden Deck-Party. Bereits um 11 Uhr zog eine fröhliche Polonaise über das Deck, Brina natürlich mittendrin.

Danach fuhr ich dann wieder in die Donau ein und steuerte mein nächstes Ziel, Tulcea, an, das ich am Nachmittag erreichte. Die Ausblicke gestern in die Flora und Fauna faszinierten Brina und Dirk. Die beiden sahen auch unendlich viele Tiere, z.B. Pferde, Pelikane und Kormorane. Die Landschaft wechselte von kargen Wiesen bis zu Schilfgebieten. Mehr über Rumänien im Länderblock in Kürze.

Ahoi, es grüßt die kleine Maxima

Faultieralarm an Bord!

Hallo liebe Leser,

erinnert ihr euch noch an meinen Kommentar vor ein paar Tagen bezüglich Sid? Als wir abends Budapest verließen, schlug doch tatsächlich der kleine Sid in meiner Lounge auf.

Und das im Eintracht-Frankfurt-Trikot, also so was! Er wurde sofort der Star an der Bar
und saß im Mixer, im Messbecher und was weiß ich noch wo. Die Bartender haben
ihn in ihr Herz geschlossen. Einen eigenen Drink bekam er nicht, aber dafür einen Strohhalm, mit dem er auch gleich aus Brinas Glas trank. Die hübsche Bartenderin küsste er innig, der kleine Schlingel.

Der Schiffsarzt war wohl der Einzige, der ein wenig skeptisch schaute, doch seine Frau war Sid sehr zugetan. Nun werden Brina und Dirk jeden Tag nach seinem Wohlergehen befragt. Bis jetzt hat er sich allerdings noch nicht wieder in der Lounge sehen lassen, ich bin gespannt, was er als Nächstes anstellen wird.

Ahoi! Es grüßt die kleine Maxima

Am Abend nichts los auf einem Fluss-Schiff? Von wegen!

Hallo liebe Leser,

einige Highlights des zweiten Abends in Wien möchte ich euch
nicht vorenthalten.

Beginnen wir bei dem „Info-Cocktail“ am frühen Abend: Brina, die immer sehr kommunikativ ist, lernte dort eine nette, jüngere Frau kennen. Man kam sofort überein, dass es einige nützliche Infos gab, aber auch, dass viele Fragen offenblieben. Beim österreichischen Abendessen setzte sich dann diese Dame nebst Mann zu Brina und Dirk an den Tisch. Man plauderte fröhlich und Brina erfuhr, dass der Mann der Dame eine wichtige Funktion an Bord hat. Welche darf  ich aus Diskretionsgründen
nicht verraten …

Nach dem Essen stand die nächtliche Passage von Bratislava an. Beeindruckt bestaunten meine Passagiere die illuminierte Stadt.

Danach waren Holzspiele aus der Schweiz als Spieleabend geplant. Nicht wirklich etwas für Brina und Dirk. Trotzdem besuchten sie die Bar noch auf einen Drink.

Die „Spiele“ wurden zum Glück im hinteren Bereich durchgeführt. Dafür war die Musik aus der Anlage recht nett, Brina erkannte ein Lied von Udo Lindenberg und erinnerte sich sofort an ihre letzte Fluss-Kreuzfahrt auf dem Rhein. Mehr wird auch hier nicht verraten …

Dann nahmen die Dinge ihren Lauf.

Brina hat inzwischen einen älteren Verehrer, der ihr auf Schritt und Tritt folgt, irgendwie kennt sie das von daheim. Nachdem sie ihn ein wenig abblitzen ließ, beschallte er die junge Kellnerin, diese konnte schließlich nicht davon laufen.

Zudem war zu beobachten, dass ein anderer Mann fröhlich ein weibliches Crew-Mitglied
umwarb. Auch hier bin ich diskret. Ich musste sofort an Brinas Erzählung „Hochzeitsreise“ denken … Die Angestellte flüchtete schließlich vor ihm und versteckte sich hinter einem Kellner!

Und dies alles am dritten Abend, ich bin sehr gespannt, wie das weitergehen wird!

Ahoi, es grüßt

die kleine Maxima

Bratislava bei Nacht

 

Hallo liebe Leser und „Grüß Gott“,

wie man hier in Österreich sagt.

Ich liege schon den zweiten Tag in Wien. Brina und Dirk geht es sehr gut. Inzwischen haben sie sich eingelebt und schon nette Bekanntschaften mit meiner Crew und den Gästen geschlossen. Brina ist nun doch nicht die Jüngste an Bord. Ein kleines philippinisches Mädchen von vielleicht knapp drei Jahren hat ihr den Rang streitig gemacht. Das ist aber nicht schlimm.

Gestern Morgen bin ich bei schönstem Flusswetter die Donau entlanggefahren. Nebenbei haben wir Schleuse Nummer 8 passiert und dann die Fahrt durch den Wienerwald genossen. Pünktlich um 13 Uhr habe ich in Wien festgemacht.

Und ich war nicht alleine dort, mindestens zehn Fluss-Schiffe habe ich gezählt. Das ist immer ein großes Erlebnis für mich, und wir „Fluss-Mädels“ machen uns immer einen Spaß daraus, wer den besten Liegeplatz ergattern kann. Von meinem sind es heute nur 5 km bis zum Stephansdom.

Während Brina und Dirk gerade ihr Abendessen verspeisten, legte sich doch tatsächlich die MS Avalon direkt an meine Steuerbordseite. Vorbei war es mit der schönen Aussicht auf die Donauinsel für die Passagiere. Brina und Dirk war das egal. Nach dem Abendessen machten sie es sich mit einem guten Rotwein an Deck gemütlich und genossen den Ausblick auf die nächtliche Skyline. Mein Tratsch mit der Avalon dauerte noch weit bis nach Mitternacht, wir hatten schon lange nicht mehr so dicht nebeneinander gelegen.

Heute bleiben wir noch bis 18 Uhr in Wien und dann nehme ich Kurs auf Ungarn. Da in den nächsten drei Tagen spannende Destinationen auf Brina und Dirk warten, haben sie beschlossen, den heutigen Tag ruhig anzugehen.

Brina sitzt auf dem Deck und schreibt. Ja, ich wusste gar nicht, dass sie in Kürze ihr erstes Buch veröffentlicht. Es hat einen spannenden Titel, finde ich: „Wellengeflüster – Neunzehn Seegänge mit Brian Stein“. Ich habe Hoffnung, dass ich vielleicht in einem zweiten Band auch vorkomme, denn sie fühlt sich sichtlich wohl bei mir an Bord.

Ahoi, es grüßt die kleine Maxima

Schleuse Nummer 8: Altenwörth, Flusskilometer 1980
Sonnenschein auf der Donau

Wien bei Nacht


Hallo lieber Leser,

ich bin es, die kleine TUI Maxima. Ich wurde im Jahre 2003 gebaut und habe Platz für maximal einhundertachtzig Passagiere. Mein Fahrgebiet ist die Donau. Heute war
wieder Passagierwechsel für eine neue Reise.
Die Pracht der Donau führt mich in den nächsten Tagen von Passau bis ins Schwarze Meer und wieder zurück nach Passau. Die Reise wird Sechzehn Tage dauern und ich
schwimme durch zehn Länder. In immerhin sieben Ländern haben meine Passagiere
Gelegenheit zu Landgängen.

In Kabine 230 ist heute ein relativ „junges“ Paar eingezogen, Brina und Dirk.
Sie brachten sogar zwei Haustiere mit!
Ein Faultier namens „Sid“ und ein kleiner Mammut namens „Manni“. Das sind
natürlich Kuscheltiere, echte Tiere sind an Bord nicht erlaubt, aber bei „Sid“
bin ich mir nicht sicher, ob er nicht doch lebt.

Brina ist Anfang vierzig ihr Mann Mitte fünfzig, und als ich eben so beim Begrüßungscocktail schaute … vermutlich die jüngsten Gäste neben
der Crew an Bord.
Wie das so am Ankunftstag ist, hatten Brina und Dirk viel zu tun. Bademäntel ordern, W-Lan-Zugang kaufen, sich mit mir, der kleinen Maxima, vertraut machen.

Heute Abend wartet noch ein Gala-Essen auf sie. Mir sind sie sympathisch, denn im Gegensatz zu den anderen Gästen haben sie noch nicht einmal gemeckert. Im Gegenteil, alles finden sie spannend und freuen sich einfach auf die kommenden Tage. Das gibt auch mir ein gutes Gefühl. Soeben haben sie auch erfahren, dass die Balkonkabine ganz schön dunkel werden kann bei Tag. Wir haben bereits die erste der dreizehn Schleusen passiert, die „Jochenstein“.

Nun wollen wir Brina und Dirk aber erst mal einen entspannten Abend gönnen. Ich melde mich regelmäßig in den nächsten sechzehn Tagen hier und werde berichten, wie es ihnen ergeht!

Ahoi, es grüßt

die kleine Maxima

Anbei noch ein paar kleine Impressionen:

Kabine 230

Nur eins der acht Schiffe, die gestern mit mir in Passau lagen. Brina grüßt Andrea & Markus damit herzlich!

Auf geht`s nach Österreich, morgen sind wir in Wien!

Die Crew-Show in der Lounge!

8 Gedanken zu „TUI Maxima&8220;

  1. Na Da wünsche ich viel Spaß bei den „Ösis“ .
    Glückwunsch an Dirk zum Tabellenzweiten!!!!!!!!!
    Gruß Chefchen

    1. @Andrea&Markus: Das wäre der Hit 🙂 … neulich spielten sie „Cello“ …! Aber niemand sang mit mir, seufz.

Kommentare sind geschlossen.