Serbien

Brina per Bus durch Belgrad, Willkommen auf dem Balkan!

Hallo liebe Leser!

Gegen 11 Uhr schmeiße ich mich an die Seite der Amadeus und liege fest in Belgrad, der „Weißen Stadt am Meer“. Das hier seit Jahren nichts mehr weiß ist, sieht Brina auf den ersten Blick. Meine „beiden“ haben eine Bustour durch Belgrad gebucht, die um 14 Uhr
nach dem Mittagessen starten soll. Doch Brina geht schließlich alleine raus, die Nachwirkungen der Paprika auf Dirks Magen sind unschön. Brina trifft vor dem Bus die nette, ältere Dame, die abends manchmal mit ihnen am Tisch sitzt. Sie ist schon siebenmal um die Welt gereist und vermittelt Brina neben Reiseerlebnissen sehr viel menschliche Weisheit.

Heute ist die Währung Dinar. Das ist leicht, einfach durch 100 teilen. Doch Brina kommt nicht dazu, Geld auszugeben. Sie sitzt den ganzen Nachmittag in einem nicht klimatisierten Bus. Das Mikro ist auch kaputt und der Bus ist eigentlich zu lang für Belgrads Straßen, wie die Reiseleiterin immer wieder an Straßenkreuzungen erklärt.
Willkommen auf dem Balkan! Da alle Gäste ohnehin mit mobilen Audiosystemen
ausgestattet sind, hat Brina im linken Ohr für den Rest des Nachmittages einen Knopf und ihr rechtes Ohr gehört der netten, alten Dame, die neben ihr sitzt.

Brina sieht das Rathaus, das Diplomatenviertel, das sich auf einem Hügel befindet, und einige Kirchen. Bei einem kurzen Stopp in der Fußgängerzone fühlt sie sich in die frühere DDR zurückversetzt. In einem Café, das einer Baustelle gleicht, werden der Gruppe
Erfrischungen gereicht.

Dafür erfährt Brina wieder viel Spannendes von ihrer Sitznachbarin. Der Abschluss der Tour ist eine Besichtigung der Festung, die hoch über der Stadt liegt und die früher mal weiß war. Brina schaut hinunter auf die Stadt und winkt mir zu, lieb! Oder galt der Gruß Dirk? Von dort oben muss man einen wunderschönen Ausblick haben. Sichtlich erfreut kehrt sie nach vier Stunden zu mir zurück und Dirk wartet schon an der Rezeption und schließt sie in die Arme, als wäre sie ewig fortgewesen, süß. Als ich gegen 23 Uhr
Belgrad verlasse, sitzen die beiden noch an der Bar, der „Paprika-Fluch“ scheint vorbei zu sein.

Ahoi! Es grüßt die kleine Maxima

Die Bilder aus Belgrad:

Währung: Serbischer Dinar

Anlegemanöver an der Amadeus

Das Rathaus von Belgrad

Kirche des Heiligen Savas (noch im Innenausbau)

Die Kapelle daneben ist schon fertig

Kaffeepause im „Majestic“

Seht ihr meinen türkisen Schornstein?

Schönes Novi Sad und Meze to go!

Hallo liebe Leser!

Gestern erreichte ich wieder Serbien. Gegen Mittag legte ich mich an die Pier von Novi Sad. Schon bei der Einfahrt kann man die große Festung Petrovaradin sehen. Sie war im 17. Jahrhundert die größte Festung Europas. Auf der anderen Seite liegt die Stadt Novi Sad.

Brina und Dirk nehmen nur ein ganz kleines Mittagessen ein und machen sich dann auf den heute sehr beschwerlichen Weg hinauf zum Kai. Die Treppe ist sehr steil und hat nur kleine Stufen. Nichts für Brinas Höhenangst!

Ein kurzer Fußweg führt sie in die Stadt. Und dann: Toll! Überall stehen historische Gebäude, die zum größten Teil sehr aufwändig restauriert sind. Immer wieder kommen sie ins Staunen. Auch die vielen Kirchen sind traumhaft schön und ihre grünen Dächer glitzern in der Sonne. Nachdem sie eine Zeitlang herumgegangen sind, kehren sie in ein Restaurant ein, welches sich in einem der schicken Hinterhöfe befindet. Dort bestellen sie einen Meze-Teller mit leckerem Schinken, scharfer Salami und Fetakäse. Dazu ordert Dirk auch noch munter einen „Balkan-Teller“ mit verschiedensten Grillspezialitäten und Pommes. Diese zwei Portionen sind unmöglich zu schaffen und so lassen sie sich den Schinken und die Salami einpacken. „Meze to go“, ich fasse es nicht!

Schließlich kehren sie gut gelaunt zu mir zurück. Auf dem Sonnendeck plaudern sie in netter Runde mit anderen Gästen und tauschen ihre Erlebnisse aus. Pünktlich um 18 Uhr lege ich ab und fahre weiter die Donau hinauf. Die Brücken von Novi Sad wurden ja während des Kosovo-Krieges von der NATO zerstört und alte Pfeiler mahnen noch an diese Zeit. Die neue Freiheitsbrücke, die 2005 fertiggestellt wurde, gefällt Brina richtig gut, und sie macht viele schöne Fotos.

Morgen früh fahre ich wieder Mohac in Ungarn an und wir reisen in die EU ein. Mal sehen, wie es dieses Mal an der Zollkontrolle klappen wird. Das ist immer sehr spannend.

Brina und Dirk haben heute übrigens auf das Abendessen verzichtet. Es gab noch genug Meze auf der Kabine :-)!

Ahoi! Es grüßt die kleine Maxima

Das war Novi Sad:

Mariä-Entschlafens-Kirche

Am Rathausplatz

„Berlin“ mitten in Novi Sad

🙂

Meze

Die Freiheitsbrücke

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Serbien&8220;

Kommentare sind geschlossen.