Rumänien

Fest in Fetesti ohne Zigeuner

Salut liebe Leser, immer noch aus Rumänien!

Heute Morgen habe ich schon sehr früh in Fetesti angelegt. Normalerweise sollte ich in Cernavoda anlegen, doch dies befindet sich in einem Seitenarm der Donau, die dort nicht
genug Wasser führt.
Hier in Fetesti gibt es nicht mal einen Souvenirshop. Nur Weiden mit Schafen sind zu sehen und eine große Eisenbahnbrücke, über die gelegentlich Güterzüge donnern. Da Brina ja vom Fach ist, kann sie Dirk alle Güterwagentypen erklären.

Von Fetesti kann man einen Ausflug nach Konstanza unternehmen.
Brina und Dirk haben aber beschlossen lieber an Bord zu bleiben.
Die Cruise-Directorin hat ausschließlich untersagt, dass die Gäste alleine ins Dorf gehen sollen, es wäre zu gefährlich. Trotzdem rennen die ersten Gäste schon nach dem Frühstück dorthin. Sie kehren aber enttäuscht zurück, nicht ein Zigeuner hatte sich bereit erklärt, sie auszurauben, nein, sie haben nicht mal einen gesehen!

Brina und Dirk verbringen einen entspannten Tag. Morgens nutzen sie meinen kleinen Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool. Brina ist ganz begeistert von dem Pool und lässt sich ordentlich umspülen.

Am Nachmittag sonnen sie ein wenig und relaxen. Dafür habe ich Verständnis, sie haben ja schon viel gesehen und es kommen ja auch noch weitere interessante Ziele.

Am Nachmittag lässt Brina es sich nicht nehmen an der Lesung des netten Lektors „Herr Josef“ teilzunehmen. „Herr Josef“ heißt eigentlich nur mit Vornamen Paul Josef, aber
der Guest-Relation-Managerin Yasmin hat er nun seinen neuen „Künstlernamen“ zu
verdanken.
Pünktlich um 18 Uhr lege ich in Fetesti wieder ab. Brina und Dirk genießen einen Sonnenuntergang der Extraklasse. Sie machen ganz viele Fotos, und ich habe spontan beschlossen, euch die schönsten in einem gesonderten Artikel zu zeigen, wenn ich erst wieder Bilder posten kann.

Auf geht es durch die Nacht in das nächste Land, Bulgarien, das wir morgen früh erreichen werden.

Ahoi! Es grüßt die kleine Maxima

Fotos: Das war Fetesti

Der Anleger und viel Nichts

Die besagte Eisenbahnbrücke

Mein Pool, leider ohne Brina 🙂

Rumänische Rivera und Donau ohne Delta

Salut liebe Leser,

Nach meiner schönen Fahrt zum Kilometer 0 fahre ich die Donau entlang zurück nach Tulcea. Dort lege ich pünktlichum 15 Uhr fest. Es ist immer noch bestes Wetter und die
Sonne scheint vom Himmel.

Brina und Dirk haben wie viele Mitreisende eine Fahrt mit einem kleinen Boot ins Donau-Delta gebucht. Gut gelaunt verlassen sie mich, doch als Brina die Ausflugsboote erblickt, winkt sie ab.

Orange Hartschalensitze und ein dürftiges Sonnensegel! Spontan beschließen
die zwei diese Tour nicht zu fahren. Stattdessen steuern sie eine stylisch
aussehende Bar an und freuen sich über ein kaltes Bier, welches umgerechnet nur 1 Euro kostet. In Rumänien ist der Leu die Währung und man teilt durch vier. Danach schlendern sie noch ein wenig die Promenade entlang.

Alles ist hier sehr sauber im tiefsten Rumänien und sie fühlen sich wohl. Die Einheimischen begegnen ihnen freundlich, aberdistanziert.

Nachdem sie zu mir zurückgekehrt sind und von anderen Passagieren erfahren haben, dass der Ausflug sie an Müllbergen vorbeiführte, sind sie froh diesen ausgelassen zu haben. Als ich endlich gegen 21.30 Uhr alle Mann an Bord habe, setzte ich meine Fahrt auf der Donau fort. Auch morgen werde ich einen Halt in Rumänien haben.

Ahoi! Es grüßt die kleine Maxima

Eindrücke aus Tulcea

Das Ausflugsboot

Schon östlich, oder?

Brunnen im Zentrum

Ein Riesenfisch

Blick über die Bucht

Geschenk vom Bar-Chef Cristian am Abend 🙂