Farmerhaus Afrika

Ein Stück Afrika liegt im Herzen von Europa!

Für einen besonderen Abend zu zweit suchte ich eine Location und fand sie in der kleinen Stadt Groß-Umstadt in Südhessen: Das Farmerhaus Restaurant & Lodge. Erwartungsvoll machte ich mich auf den Weg nach Afrika.

Nach dem Stau durch Darmstadt erreichte ich Afrika

Groß-Umstadt liegt nur knapp 80 Kilometer von Eppstein entfernt, doch das Navigationssystem lotste mich quer durch die Darmstädter Innenstadt und so traf ich erst ein wenig später, als geplant, in der Lodge ein. Nachdem ich ein typisches Hessentor passiert hatte, war ich auch schon in Afrika angekommen.
Ich sah eine bezaubernde Gartenanlage, leise Loungemusik klang an mein Ohr und einer der Geschäftsführer – Sandro Schodlok – erwartete mich schon an der Rezeption. Die Geschichte des Farmerhauses begann übrigens vor 50 Jahren, als Alfred, ein passionierter Farmer und Abenteurer aus Namibia, mit Ursula Schodlok den Platz für das Restaurant entdeckte. Heute werden Restaurant & Lodge bereits in der dritten Generation erfolgreich geführt.

Das Farmerhaus – die Lodge – Willkommen in Afrika

Gebucht war das Zimmer im Erdgeschoss Coco de Mer 1, welches 22 qm groß ist und sogar eine kleine Terrasse bietet. Schon die Eingangshalle der Lodge vermittelte Afrika-Feeling pur, aber im Zimmer angekommen, fühlte ich mich weit weg von Hessen. Neben einem gemütlichen großen Doppelbett hatte die Unterkunft ein großes Badezimmer mit einer begehbaren Dusche. Egal wohin man sah, überall fand ich afrikanische Dekorationselemente und passende Bilder. Im Schrank entdeckte ich neben einem Föhn auch eine Kaffeemaschine mit Kapseln. Zur Begrüßung stand eine Flasche Mineralwasser bereit. Der W-Lan empfang funktionierte tadellos. Bei meiner Ankunft hatten Herr Schodlock und ich eine Uhrzeit vereinbart, wann er mich zum Farmerhaus Restaurant hinauf fahren würde. Mir blieb aber noch genug Zeit für einen kurzen Rundgang durch den Garten.

Das Farmerhaus – das Restaurant – speisen wie in Afrika

Mit einem eindrucksvollen Jeep ging es später hinauf zum Restaurant, welches auf einer Anhöhe über der Stadt lag. Es war ein schöner Tisch auf der Außenterrasse reserviert worden. Pünktlich zum Aperitif ging die Sonne unter und bot Ausblicke, die sich anfühlten, als wenn man wirklich in die Savanne sah. Wie nahe war doch Afrika in diesem Moment! Es folgte ein Vier-Gang-Menü mit ausgewählten begleitenden Weinen und hervorragendem Service:

Yellowfin Tuna | Kohlrabisalat | Wakame | Wasabi (Dombeya Haskell Chardonnay – Stellenbosch)

Sepianudelteigtasche mit Garnele | Jakobsmuschel in der Karotte (De Krans Pinotage Rosé – Calitzdorp)

Pochiertes Rind mit Kalb | Hirsebällchen | Gemüse (De Grenden Shiraz – Durbanville) 

Africane Sweet Flavours –Krokantparfait | Exot. Früchtesorbet | Mascarponemousse & Bisquit | Schokocreme (Pierre Jourdan Ratafia – Franschhoek)

Alles Speisen waren optisch sehr gelungen angerichtet und schmeckten vorzüglich. Es war der absolute Genuß. Nach dem Abendessen nutzte ich noch die Gelegenheit, mich im Innenbereich des Restaurants umzusehen. Auch hier fand ich viele Details, die mich in afrikanische Stimmung versetzten.

Zum gewünschten Zeitpunkt wurde ich wieder mit dem tollen Jeep zurück in die Lodge gefahren. Dort genoss ich noch einen lauen Sommerabend auf der eigenen Terrasse und später einen Spätfilm auf dem großen Flachbildschirm, der gut positioniert von dem gemütlichen Bett aus zu betrachten war.

Das Farmerhaus – die Lodge – Der Morgen in Afrika

Von 8 bis 10:30 Uhr wurde das Frühstück am nächsten Morgen in der Lodge angeboten. Als Gast wird man am Tisch bedient und alles wird frisch zubereitet. So startete ich mit einem Kaffee und einem Glas frisch gepresstem Orangensaft in den Tag. Nach kurzer Zeit wurde eine liebevoll gestaltete Platte serviert, auf der sich Lachs, Wurst, Käse und verschiedene Sorten Marmelade befanden. Dazu gab es einen kleinen Korb mit Brötchen, Brot und Croissants. Mein Highlight war die Portion Rührei, die ich in einer Form wie noch nie zuvor in meinem Leben serviert bekam. Der Frühstücksraum ist ebenso wie das komplette Haus mit vielen afrikanischen Dekorationen bestückt. Im hinteren Bereich verfügt er über eine kleine Bar und eine Lounge, die auch zum Arbeiten genutzt werden kann. Dann kam der Abschied von Afrika, der mir schwer gefallen ist, mich aber auch motiviert, zu einem besonderen Abend wieder nach Groß-Umstadt zurückzukehren.

Mein Fazit zum Aufenthalt:

Das Farmerhaus Restaurant & Lodge sind zwei wunderschöne Locations, die eine kleine Auszeit vom Alltag bieten und afrikanisches Lebensgefühl versprühen. Oder wie die Betreiber es selbst auf ihrer Homepage passend mit einem Zitat aus „Out of Africa“ beschreiben:

Erleben ist anders als erzählt bekommen. 

Wer seine persönlichen Afrika-Erlebnisse auffrischen möchte, ist hier genau so richtig aufgehoben wie der, der noch von der Entdeckung dieses Kontinents träumt 🙂 .

Weitere Informationen zum Farmerhaus Restaurant & Lodge gibt es hier: https://www.farmerhaus.de

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Comments:

  1. Mike Pfeffer says:

    Liebe Brina. Das wäre die richtige Einstimmung auf unsere Südafrika / Namibia Reise mit der AIDAmira im März 2020. Da wir von Frankfurt abfliegen wäte das ja nicht so schlecht. Auf jedenfall wieder ein toller Blog von dir. Lg. aus Tirol Mike & Hildegard

    • Brina Stein says:

      Hallo Mike, danke, ja das würde zur Einstimmung sicher mehr als perfekt passen, lg Brina

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